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06.06.2018

Jägerprüfung 2018


Erleichterung nach der Prüfung: Der Jungjägerlehrgang 2017/18 mit dem Lehrgangsleiter Herrn Schirmacher, den Ausbildern Herrn Schramm, Herrn Hohmann und Herrn Dr. Corsmann und dem 1. Vorsitzenden der Jägerschaft Göttingen, Dr. Hildebrandt

Strahlende Gesichter: Im Rahmen der Abschlussfeier auf der Siekhöhe erhielten die Kursteilnehmer ihre Jägerbriefe

Lehrgangssprecher Matthias Bohn erhielt zum Dank ein kleines Geschenk von den Kurskameraden

Endlich darf der Jagdschein gelöst werden! 180 Stunden theoretischer Unterricht, 88 Stunden Schießausbildung, 18 Stunden Fallenseminar, sieben Reviergänge, ein Besuch im Zoologischen Museum Göttingen und eine Lehrfahrt nach Springe liegen nun hinter den Teilnehmern des Jungjägerlehrgangs 2017/18.

Über 10.000 Tontauben stiegen auf, mehr als 3.500 Mal lief der Keiler über die Leinwand des Schießkinos auf der Siekhöhe. Am 18. Mai konnten 25 der 30 zur Prüfung angetretenen Jungjäger das begehrte Zeugnis nach der mündlich-praktischen Prüfung im Revier Erbsen in Empfang nehmen. Fünf Prüflinge können Teile der Prüfung Mitte Juni in der Jagdschule Göttingen wiederholen: Drei Prüflinge werden dort erneut zur Schießprüfung antreten und zwei Jagdscheinanwärter werden die schriftliche bzw. die mündlich-praktische Prüfung wiederholen. Aus beruflichen und gesundheitlichen Gründen konnten zwei Kursteilnehmer nicht an der Schießprüfung teilnehmen und werden diese zu einem späteren Zeitpunkt nachholen.

Heinz Schirmacher, Lehrgangsleiter und Geschäftsführer der Jägerschaft Göttingen, zeigte sich mit den Leistungen des Jahrgangs sehr zufrieden. Er hob außerdem die enge Gemeinschaft innerhalb Lehrgangs hervor, die durch den intensiven theoretischen und praktischen Unterricht und dank des Einsatzes des Lehrgangssprechers Matthias Bohn schnell zusammenwuchs. „Die Gruppe hat sich von Anfang an super verstanden,“ betont Matthias Bohn und hebt die Hilfsbereitschaft, das gegenseitige Mitfiebern bei den Prüfungen, aber auch die Kommunikation innerhalb der Gruppe hervor.

„In den achteinhalb Monaten, in denen wir auf unser gemeinsames Ziel hingearbeitet haben, ist aus der ‚Notgemeinschaft Jungjägerlehrgang‘ eine echte Klassengemeinschaft entstanden, die sich gegenseitig unterstützt hat,“ fügt Kurskamerad Alexander Wolff hinzu. So mancher Grundstein für enge Freundschaften wurde im Laufe des Lehrgangs gelegt.     Der Kreisjägermeister Axel Eichendorff und der 1. Vorsitzende der Jägerschaft Dr. Dieter Hildebrandt hießen die Jungjäger herzlich in der Gemeinschaft der Jäger willkommen. Gleichzeitig appellierten sie an die Männer und Frauen, zum Wohle der Flora und Fauna in den Revieren tätig zu werden und sich der Öffentlichkeit als verantwortungsvolle Jäger zu zeigen. „Das eigentliche Lernen beginnt jetzt erst“, ermahnte der Kreisjägermeister die Jungjäger. Nun sind sie gefordert, gemeinsam mit erfahrenen Jägern das theoretisch Erlernte in die Praxis umzusetzen, mit wachen Augen durch die Natur zu gehen und sich waidgerecht zu verhalten. „Die intensive, lehrreiche und spannende Zeit wird die Kurskameraden und mich ein Jägerleben lang begleiten“, sagt Matthias Bohn.

Der Lehrgang hat nicht nur den theoretischen Unterricht und die praktische Ausbildung an der Büchse und Flinte durch die erfahrenen und engagierten Ausbilder sehr geschätzt, sondern auch die zahlreichen Exkursionen, den Zerwirk-Unterricht sowie den Fallenlehrgang im Hasenwinkel. Eine Woche später, am 26. Mai, konnte die erfolgreiche Prüfung gemeinsam mit den Ausbildern bei sommerlichen Temperaturen auf dem Außengelände der Jägerschaft gefeiert werden. Heinz Schirmacher überreichte die Jägerbriefe an die Kursteilnehmer und gab ihnen noch einige praktische Hinweise für den Start ins Jägerleben. Die Lehrgangsbesten, Alexander Wolff, Tanja Reiffenrath und Petra Olbrich-John, erhielten aus der Hand des Lehrgangsleiters ein Buchgeschenk. 

Mit dem Spruch...

„Der erste Schlag soll Dich zum Jäger weihen,

der zweite Schlag soll Dir die Kraft verleihenzu üben stets das rechte.Der dritte Schlag soll Dich verpflichten, 

nie auf die Jägerehre zu verzichten“

schlug der Lehrgangsleiter Tanja Reiffenrath stellvertretend für den Lehrgang zum Jäger.  Bereits 14 Lehrgangsteilnehmer sind Mitglied in der Jägerschaft Göttingen geworden und werden das Verbandsleben sicherlich bereichern. 

Tanja Reiffenrath



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