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15.04.2014

Wildwarnreflektoren


Jäger nach getaner Arbeit beim Vespern

Im Frühjahr 2014 wurden in zahlreichen Revieren der Jägerschaft Göttingen blaue Wildwarnreflektoren angebracht. Vom Landkreis Göttingen wurden die Streckenabschnitte, die hierfür in Frage kamen,
der Jägerschaft genannt.
Leider haben einige  der durch die Geschäftsstelle der Jägerschaft angeschriebenen Revierinhaber nicht von diesem Angebot Gebrauch gemacht. Die Wildspiegel wurden durch den Landkreis bezuschusst. In den Revieren Lödingsen und Erbsen wurde die Aktion an der L 554 durch die Uni Göttingen und dem Fernsehen (NDR 3) begleitet.
Auch der 1. Vorsitzende der Jägerschaft, Herr Dr. Hildebrandt unterstützte uns tatkräftig.
Die blauen Halbkreisreflektoren an den Leitpfosten sollen künftig für weniger Wildunfälle sorgen.
Dies ist besonders an den vom Landkreis genannten Stellen, hier passieren häufig Wildunfälle, sehr wichtig.
Blaue Wildwarnreflektoren wurden deshalb gewählt, weil die Farbe „Blau“ vom Wild besonders wahrgenommen wird, bis in den UV-Bereich. Da die Farbe blau in der Natur nahezu nicht vorkommt, wird diese Farbe vom Wild besonders gemieden und als gefährlich und fremd empfunden.
Die halbrunde Form der Reflektoren habe indes etwas mit dem Bewegungssehen der Tiere zu tun.
Speziell Pflanzenfresser haben zwecks „Feindvermeidung“ ihre Augen beidseits des Kopfes.  Sie sehen nicht besonders scharf, aber sie reagieren sehr empfindlich auf jede Bewegung in ihrer Umgebung.,
Die halbrunde Bauart der Reflektoren in Kombination mit dem ständig sich ändernden Anstrahlwinkel der Scheinwerfer soll eine solche Bewegung simulieren und somit die Tiere erschrecken und davon abhalten auf die Fahrbahn zu laufen.

Dieter Fibik
Heinz Schirmacher


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