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29.07.2013

Wil­de­rer er­legt Rehbock mit Pfeil


Das Göttinger Tageblatt berichtet über einen Wildererfall in Hann.-Münden. In der Nähe eines Abenteuer-Spielplatzes an der Haarthstraße wurde ein Rehbock aufgefunden, der offensichtlich mit einem Pfeil erlegt worden war. Wenige Wochen zuvor wurde ein ähnliches Vorkommnis im Bereich der Jägerschaft Northeim beobachtet. An einem Freitagabend befuhr ein Geländewagen das Revier und leuchtete mit Fernlicht die Felder ab. Bald zeigten sich Wildschweine im Scheinwerferlicht. Das Fahrzeug wendete, traf sich mit einem zweiten Fahrzeug und kontrollierte weitere Feldwege. Als man das Fahrzeug des Revierinhabers entdeckte, entfernten sich die Fahrzeuge mit hoher Geschwindigkeit. Am darauf folgenden Tag konnte in der Vollmondphase - wiederum gegen Mitternacht - eine Person im Feld beobachtet werden, die sich auffällig verhielt. Der Beobachter rief einen Jagdnachbarn hinzu und als dieser sich mit dem Pkw näherte, legte sich die Person flach auf den Acker. Angestrahlt vom Schein- werferlicht war zu erkennen, dass die Person Tarnkleidung trug und etwas in der Hand hielt, das nach Arm­brust, Bogen oder ähnlich aussah. Eine entsprechende Strafanzeige wurde auch hier eingeleitet. Beide Vorfälle belegen, dass bei der Beobachtung von auffälligen Ereignissen ein Zusammenwirken der Jäger untereinander oder eine schnelle Abstimmung entsprechende Taten verhindern können. Also Augen auf - habt acht!

Dr. Dieter Hildebrandt


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