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28.11.2014

Überprüfung der Wirksamkeit von blauen und akustischen Reflektoren zur Bekämpfung von Wildunfällen auf Landstraßen


Sehr geehrte Revierinhaber,

an der Fakultät für Forstwissenschaften und Waldökologie führt die Abteilung Waldbau und Waldökologie der gemäßigten Zonen im Auftrag des Gesamtverbands Deutscher Versicherer (GDV) ein Projekt zum Thema Wildunfälle und Wildwarnreflektoren durch, das zunächst bis einschließlich 2017 angelegt ist. Im Rahmen dieses Projektes werden 40 Teststrecken a 2 km im Landkreis Göttingen unter Berücksichtigung der Wildunfälle ausgesucht. Die Hälfte dieser Teststrecken soll nun im Oktober und November 2014 mit Reflektoren bestückt werden und die andere Hälfte wird als Kontrolle in die Untersuchung mit aufgenommen. Nach 12 Monaten wird diese Auswahl umgekehrt, die Kontrollstrecken werden dann mit Reflektoren bestückt und die vorigen Teststrecken als Kontrolle von Reflektoren befreit. Dies dient uns dazu, jahreszeitliche und saisonale Schwankungen abzuwägen. Bei den zu testenden Wildwarnreflektoren handelt es sich um das Model „Halbkreisreflektor" der Firma Beutha, dem „General" der Firma Beilharz und einem akustischen Wildwarner der Firma Gummiformteile GmbH.
Um die Studie erfolgreich durchführen zu können würden wir uns sehr über eine Kooperation mit den Jagdausübungsberechtigten im Landkreis Göttingen freuen. Sie als Jagdpächter haben erfahrungsgemäß den besten Überblick über die Wildunfälle, die verunfallte Wildart und viele weitere nützliche Informationen. Wir sind vor allem an folgenden Informationen interessiert, um diese Studie erfolgreich durchzuführen:

Wildtierart (Reh-, Schwarz-, Haarwild, Sonstiges), Altersklasse und Geschlecht, dem genauen Unfallort (ggf. mit Koordinaten) und Informationen zum Zusammenstoß oder Nicht-Zusammenstoß von Fahrzeug und Wild.

Wir haben Ihnen einen Fragebogen beigefügt, um Wildunfälle anzugeben. Dieser Fragebogen braucht nur soweit ausgefüllt werden, wie es Ihnen möglich ist. Wir freuen uns über jede Information, die Sie uns geben können.

Zum Fragebogen...

Wir bedanken uns herzlich für Ihre Kooperationsbereitschaft und hoffen auf ein erfolgreiches Projekt!

Mit freundlichen Grüßen
Anke Senten


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