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05.06.2013

Standortbestimmung Jagd


Auf dem Bundesjägertag in Marburg haben sich die Delegierten der 15 Landesjagdverbände in DJV nach 1-jähriger Vorbereitung auf eine gemeinsame Wertebasis für die Jagd geeinigt.
Nunmehr kann die Standortbestimmung Jagd den Mitgliedern als Positionspapier und Dokumentationsbasis dienen. Mehr als 500 Kreisjägerschaften hatten Gelegenheit, Änderungsvorschläge einzureichen. Die DJV-Antragskommission bearbeitete mehr als 140 Anregungen. Von den beiden Anregungen der Jägerschaft Göttingen wurde ein Antrag zur Annahme empfohlen und auch entsprechend umgesetzt. Die Jägerschaft Göttingen hat sich dafür eingesetzt, dass der Vorrang des Jagdrechts gegenüber den anderen Rechtskreisen herausgestellt wird. Verfassungsrechtlich hat nämlich das Jagdrecht als mit dem Eigentum verbundenes Recht einen hohen Stellenwert, nämlich des Eigentumschutzes. Die geltenden Regeln des Naturschutzrechtes beschränken das Eigentum und sind damit nur subsidiär.

Deutlich wird dieses in den Regeln über den Artenschutz des Wildes. Dieser Ansicht haben sich die Landesverbände einstimmig angeschlossen. Hier gilt es, selbstbewusst die Bürgerrechte gegen staatliche Beschränkungen zu verteidigen.

Mit einer 2/3-Mehrheit wurde von den Delegierten das neue DJV-Logo angenommen.
Es ist eine Fortentwicklung des bisherigen Logos und soll in den digitalen heutigen Zeiten eine erleichterte Darstellung im Internet und in Drucksachen ermöglichen. In diesem Zusammenhang ist auch der Name geändert worden. Nunmehr heißt der DJV Deutscher Jagdverband e.V. Damit wurde erreicht, dass sich die Bezeichnung der Bundesorganisation eng an den Mitgliedsverbänden orientiert.

Die Landesjägerschaft Niedersachsen e.V. hatte den Wildnaturschutz bereits herausgestellt und führte in seinem Namen den Titel anerkannter Naturschutzverband.

An der Versammlung hat Dr. Dieter Hildebrandt als Delegierter des Landes Niedersachsen teilgenommen.


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