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22.03.2012

NRW droht der Supergau in Form von Minister Remmels Landesjagdgesetz - Novelle!


Eine totale Änderung des Landesjagdgesetzes steht uns unmittelbar bevor! Wir sollten das langsam wirklich mehr als ernst nehmen, was da auf uns zukommen kann. Das Problem ist, dass zurzeit rechtlich noch nicht dagegen vorgegangen werden kann, da die Grünen geschickt taktieren und den Gesetzesentwurf bisher nur heimlich und intern ausarbeiten und das genau aus dem Grund, dass im Vorfeld nicht bereits dagegen agiert werden kann. Man befürchtet es wird wie ein Blitzgewitter über uns hereinbrechen. Die SPD hält sich da vornehm zurück, man hat den Grünen dieses für sie uninteressante Ressort überlassen und mischt sich nicht ein. Die Bundesregierung kann und wird uns da nicht helfen!

Die NRW-Grünen, allen voran Remmel, haben sich die Landesverbände von NABU + BUND schon auf ihre Seite gezogen. Inzwischen ist einiges durchgesickert, was dort in der Planung ist.

Hier mal eine kleine Liste von einzelnen Änderungspunkten, die auf uns zukommen werden.

  • Jagdrecht soll in Gänze dem Natur- und Tierschutz unterstellt und untergeordnet werden.
  • Waidgerechtigkeit sowie Hege sollen aus den Gesetzestexten ersatzlos gestrichen werden.
  • Ankirren und Füttern soll gänzlich verboten werden
  • Niederwildjagd soll gänzlich wegfallen. Viele Wildarten, so auch alles Flugwild und Wasserwild, sowie auch Hasen sollen aus den jagdbaren Arten heraus    genommen werden
  • Jagd auf Raubwild sowie Rabenvögel soll wegfallen
  • Nachtjagd soll gänzlich verboten werden
  • Fallenjagd soll gänzlich verboten werden. Dafür sollen Frischlingsfänge erlaubt werden.
  • Ab Mitte Januar soll Jagdruhe auf ALLES Wild herrschen.
  • Jagdzeiten auf Schalenwild sollen extrem verkürzt werden. (Oktober Mitte Jan.)
  • Aussetzen von Wild soll generell verboten werden.
  • Beizjagd und Baujagd sollen generell verboten werden
  • Mindestpachtlängen sollen verkürzt, Mindestpachtgrößen verkleinert und das Aufstellen von jagdlichen Einrichtungen soll mit Auflagen erheblich erschwert werden.
  • Jagdschutz sowie Haustierabschüsse sollen abgeschafft werden
  • Jagdhundeausbildung an lebendem Wild soll verboten werden
  • und, und, und

Reviere werden dann in NRW wohl kaum noch zu verpachten sein! Ehrenamtliche Naturschutzmaßnahmen durch Jäger wird es wohl kaum noch geben. Macht das Euren Jagdgenossenschaften und den Land- und Waldbesitzern klar!

Wie gesagt alles hinter vorgehaltener Hand um frühzeitiges Reagieren zu verhindern. Nach meiner Ansicht wird es zum ersten mal Zeit aktiv auf die Straße zu gehen und deutlich Flagge zu zeigen. Hier kann nur noch durch massiven und öffentlichen lauten Protest aller Jäger und Landbesitzer vielleicht etwas erreicht werden. Ein Zug nach Düsseldorf mit allem was dazu gehört muss mobilisiert werden.  Ich befürchte jedoch, dass die deutschen Jäger so was nicht auf die Reihe bekommen. Wichtig wäre jetzt, dass jeder Jäger & wirklich Jeder seinen zuständigen Vertreter/Abgeordneten im Landtag anschreibt/anspricht und ihm klarmacht, dass er das nicht mitmachen wird. Wir sollten im Internet Aufrufe verbreiten und die Jäger mobilisieren, Petitionen starten, Unterschriftenaktionen starten,  Demonstrationen organisieren.

Bitte helft alle mit, beteiligt Euch am Widerstand, verbreitet diese Informationen, gründet Initiativen und ruft dazu auf rechtzeitig zu reagieren,

sonst besteht ernsthaft die Gefahr in NRW alles das was die Jagd für uns ausmacht zu verlieren. Das Problem wird sich danach nicht auf unser Bundesland beschränken. Das wird Signalwirkung haben und andere Bundesländer inspirieren nach zu ziehen. Bei der nächsten Bundestagswahl steht zu befürchten, dass die Grünen wieder mit Macht in den Bundestag einziehen werden. Was dann mit dem Bundesjagdgesetzt passieren wird dürfte jedem klar sein. Also gilt dieser Saufruf auch allen andren Jägern und Landbesitzern über NRW hinaus!

Sollte es zum Gang nach Düsseldorf kommen BITTE MACHT ALLE MIT!

 


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