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17.04.2019

Aufwandsentschädigung für Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest


Es kann bei der Landwirtschaftskammer Niedersachsen (LWK) ein Antrag auf Gewährung einer Aufwandsentschädigung für Präventionsmaßnahmen gegen die Afrikanische Schweinepest (ASP) in Niedersachsen in dem Zeitraum 01.04.2019 bis 31.05.2019gestellt werden.

Die Aufwandentschädigung wird für das Jagdjahr 2018 (01.04.2018-31.03.2019) ausgezahlt und gliedert sich in 3 verschiedene Gruppen:

1)      Mehrabschuss von Schwarzwild (50,00 Euro pro mehrerlegtes Stück)

2)      Einsatz von Jagdhunden bei revierübergreifenden Drückjagden (25 Euro pro Einsatztag eines brauchbaren Jagdhundes)

3)      Intensivierung der Fallwildsuche und Probennahme 

Verfahren zu Nr. 1

Es wird bei der LWK der entscheidende Durchschnittswertaus dem Bezugszeitraum (Schwarzwildstrecke der Jagdjahre 2014/15, 2015/16 und 2016/17) per E-Mail erfragt (Matthias.Degenhardt@remove-this.LWK-Niedersachsen.de

Alle über dem Durchschnittswert erlegten Stücke würde die Prämie zur Auszahlung bringen.

Gleichzeitig bekommt man mit der Anfrage zum Durchschnittswert und der Revier-Kennziffer den Antrag und die erforderlichen Anlagen als PDF-Datei per Mail gesendet.

Es sind beim Antragsverfahren folgende Dinge zu beachten:

Die unter Nr. 6.7 der Verwaltungsvorschrift (RdErl. d. ML v. 4.10.2018-406-42287-75-2) festgelegte Bagatellgrenze von 250€ ist gemäß Mitteilung des ML vom 03.04.2019 rückwirkend aufgehoben worden. 

Die Antragstellung für den Mehrabschuss von Schwarzwild kann seit dem 01.04.2019 erfolgen. Die Beantragung ist bis zum 31.05.2019 möglich.

Der Nachweis für den Mehrabschuss erfolgt ausschließlich über die Wildursprungsscheine oder die Nachweise der Trichinenbeschau (dem Antrag in Kopie beifügen).

Gemäß Verwaltungsvorschrift d. ML vom 04.10.2018 - 406-42287-75-2 Nummer 6.6.2 Buchstabe b ist zur Antragstellung die Vorlage eines Nachweises über das Jagdausübungsrecht erforderlich. 

Abweichend von der bisherigen Verfahrensweise hat die Bewilligungsstelle Hannover nunmehr entschieden, dass Auszüge des Pachtvertrages nicht mehr ausreichen.

Es ist daher bei Antragstellung die Einreichung einer Kopie des kompletten Pachtvertrages erforderlich.  (Kopie des gesamten Pachtvertrages, keine Auszüge). 

Sollten weitere Personen (Mitpächter) im Jagdrevier jagdausübungsberechtigt sein, so haben diese dem Antragsteller eine Vollmacht zur Antragstellung zu erteilen (siehe auch Seite 1 des Antragsformulars).

Dieses beinhaltet nicht das Fallwild. 

Hier bitte die beigefügte Anlage 1 verwenden und mit GPS Daten und dem Nachweis der Beprobungen dem Antrag beifügen.

Alle Fördermaßnahmen können in einem Antrag beantragt werden.

Falls Unklarheiten zum Antragsverfahren bestehen, können Sie sich jederzeit an Herrn Karsten Schneemann wenden, welcher Ihnen gerne behilflich ist.

Bei Rückfragen können Sie den Sachbearbeiter für den Bereich des Landkreises Göttingen der LWK unter folgenden Rufnummern erreichen.

Landwirtschaftskammer Niedersachsen
GB 2; FB -Forstliche Förderung-
Regionalstelle Hildesheim
Am Flugplatz 4
31137 Hildesheim

Tel.: 05121/7489-13
Fax: 05121/7489-81
Mobil: 0152/54782154
E-Mail:  Matthias.Degenhardt@remove-this.LWK-Niedersachsen.de
Internet: 
www.lwk-niedersachsen.de 

Da Herr Matthias Degenhardt in Homeoffice arbeitet, können Sie Ihre Unterlagen auch an nachstehende Adresse senden: 

Matthias Degenhardt
Am Mönchberg 19 a
37115 Duderstadt

 

Waidmannsheil

Karsten Schneemann und Thomas Heß


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